Arbeitskreis
Computersoziologie Sozionik
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Die neuen Technologien sind nicht nur Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung (Techniksoziologie, Industriesoziologie, Arbeitssoziologie) sondern auch Werkzeug einer in Entwicklung befindlichen neuen Disziplin. Stichworte sind Computersoziologie, Sozionik und Multiagentensysteme. Viele Fragen sind offen und ungeklärt. Zelluläre Automaten, neuronale Netze und Multiagentensysteme etablieren sich, von der großen Mehrzahl der Sozialwissenschaftler unbeachtet zu starken Werkzeugen der Modellbildung und Modellüberprüfung. Nur eine an die Tradition der Disziplin anschlussfähige Computersoziologie ist wünschenswert. Es muss darüber nachgedacht werden und erprobt werden, wie und ob zelluläre Automaten, neuronale Netze und Multiagentensysteme als Werkzeuge soziologischer Modellbildung geeignet sind. Ebenso müssen sozialwissenschaftliche Verfahren entwickelt werden die sicherstellen das soziologisch relevante und empirisch gehaltvolle Modelle entwickelt werden.
Der Arbeitskreis hat die Förderung einer an die sozialwissenschaftliche Theoriebildung anschlussfähigen Computersoziologie zum Ziel. Den Mitgliedern des Arbeitskreises will der Arbeitskreis ein Podium bieten, eigene Forschungsschwerpunkte und Forschungsergebnisse zu präsentieren, auszutauschen und zu diskutieren.
Die Mitglieder treffen sich regelmäßig zum Austausch zu folgenden Themen:
-Algorithmen und Datenstrukturen
-formale Sprachen
-empirisch gehaltvolle Protokollsprachen für Multiagentensysteme
-Programmierung: PASCAL, PROLOG, LISP, C, C++,
-zelluläre Automaten, neuronale Netze, genetische Algorithmen, Multiagentensysteme
Der Arbeitskreis steht allen Interessenten offen, die sich für die informatische Modellierung soziologischer Theorien interessieren und die mit eigenen Beiträgen aktiv an der Gestaltung des Arbeitskreises mitwirken wollen. Die Arbeitskreismitglieder zahlen keinen Beitrag. Eine Mitgliedschaft im Verein INTER-AKTION e.V. ist nicht erforderlich.
Leiter des Arbeitskreises ist Paul Koop M.A.